Virtueller Messe-Pitch: Der Weg zum optimalen Messeauftritt

Für kleine und mittelständische Unternehmen aus dem globalen Süden kann ein Auftritt als Aussteller*in bei einer europäischen Messe eine große Chance bedeuten: Produktpräsentationen vor potenziellen Kund*innen, Knüpfen von Handelspartnerschaften und vor allem eine erhöhte Sichtbarkeit im internationalen Wettbewerb.

Der virtuelle Messe-Pitch des Programms Business Scouts for Development bietet ambitionierten Unternehmen aus Entwicklungs- und Schwellenländern genau diese Möglichkeit.

Mitte Mai startet der erste Messe-Pitch

Mitte Mai ist es endlich soweit: Rund 30 Unternehmen aus Uganda, Ruanda und Äthiopien werden beim ersten virtuellen Messe-Pitch die Möglichkeit haben, eine Fachjury von ihrem Unternehmen und ihren Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen. Die Messe-Pitchs sind ein Angebot des Messe-Hubs der Business Scouts for Development, ein Programm, das im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt wird.

Im Rahmen des Messe-Pitchs präsentieren ausgewählte Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen in einer virtuellen Messeumgebung vor der Fachjury. Diese bewertet später final die ausstellenden Unternehmen und wählt aus diesen die die vielversprechendsten für eine anschließende Förderung aus. Die umfassende Förderung umfasst vor Allem Beratung und Unterstützung sowie eine anteilige finanzielle Förderung für die Teilnahme an einer der deutschen oder europäischen Leitmessen, darunter beispielsweise die Anuga oder die Internationale Grüne Woche. In einem mehrmonatigen, hybriden Messevorbereitungsprogramm in Kooperation mit dem Verband der deutschen Messewirtschaft (AUMA) werden sie von der Produktentwicklung- und Inszenierung bis hin zur Messeteilnahme begleitet, sowie bei der Produktpräsentation auf leverist.de unterstützt.

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Wer kann an den Messe-Pitchs teilnehmen?

Lokale Unternehmen aus verschiedenen Regionen in Afrika, Asien und Lateinamerika darunter Algerien, Äthiopien, Bolivien, Brasilien, Côte d’Ivoire, Ghana, Kamerun, Namibia, Kambodscha, Senegal, Uganda und Länder des südlichen Afrikas können an den insgesamt sieben Messe-Pitchs im Frühjahr und Sommer 2021 teilnehmen. Im Vorfeld können sich Unternehmen sektor- und branchenoffen für die Teilnahme bewerben. Ausgewählt werden jene Kandidat*innen, die sich durch ihr unternehmerisches Profil, ihr Exportinteresse und ihre innovativen oder einzigartigen Produkte, die sie bereits auf dem lokalen Markt platzieren konnten, auszeichnen. Den Business Scouts vor Ort kommt dabei eine wichtige Rolle zu: Sie identifizieren durch ihre enge Kooperation mit der lokalen Wirtschaft und ihrem breiten Netzwerk potentielle Ausstellende und informieren und begleiten Interessierte bei der Bewerbung für den Pitch und der Vorbereitung des virtuellen Standes.

Länderübersicht des ersten Messe-Pitchs Durchlaufs:

Business Scouts unterstützen durch ihr Netzwerk

Business Scouts for Development sind als entwicklungspolitische Expert*innen in rund 40 Ländern weltweit tätig. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beraten sie deutsche, europäische und lokale Unternehmen zu entwicklungspolitischen Themen und fördern verantwortungsvolles wirtschaftliches Engagement durch Kooperationsprojekte. Die Business Scouts for Development arbeiten dabei eng mit Partnern aus der verfassten Wirtschaft und Organisationen der beruflichen Bildung in Deutschland und vor Ort zusammen. Durch ihren Sitz in Partnerinstitutionen und Außenhandelskammern sind sie direkt in die wirtschaftliche Arbeit integriert und können entwicklungspolitische Ansätze anstoßen und fördern.

Sie möchten nähere Informationen zu den Messe Pitchs? Frank Fromme und Sarah Vogt stehen Ihnen als Ansprechpersonen zur Verfügung.

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